Ein komplexes Menü entsteht bei der Wilden Sophie nicht in der Küche – es wächst, aus einer Haltung heraus.

Das komplexe Zusammenspiel von Aromen, Texturen, Farben auf den eigens hergestellten Keramiken erzählen von einer demütigen Verneigung vor der Natur und macht mit Naturpädagogischen Elementen komplexe Zusammenhänge in unserem Ökosystem verständlich. Dies ist nicht nur auf dem Teller und den hochwertigen Produkten sichtbar, denn die Künstlerin geht einen Schritt darüber hinaus das gemeinsame Mahl wird zu einer Inszenierung die alle Sinne anspricht.

Am Anfang steht kein Rezept, sondern die Frage. Welche Jahreszeit spricht? Welche Pflanzen zeigen sich? Welche Tiere prägen den Raum?

In der Cuisine Sauvage ist das Sammeln, Beobachten und Verstehen der Umwelt ein wesentlicher Teil des kreativen Prozesses. Der Aufwand beginnt lange vor dem ersten Schnitt auf dem Brett – in Stunden des Suchens, Wartens und respektvollen Entnehmens. Jede Zutat trägt ihre eigene Geschichte, ihren Ort und ihre Zeit in sich.

So entstehen komplexe Menüs in einem künstlerischen Raum als Ausdruck von Wertschätzung: gegenüber der Natur und den Menschen, die daran teilhaben. Das ist ein kostenintensiver Prozess, der Geduld und Hingabe verlangt und eben auch eine monetäre Wertschätzung verlangt, die wir nicht nur Köchen, sondern auch den Produzenten entgegenbringen sollten.

Aus dieser intensiven Auseinandersetzung entsteht ein Menü, das mehr ist als eine Abfolge von Gängen. Es ist eine kuratierte Erfahrung, in der jede Komponente bewusst gewählt und in Beziehung gesetzt wird. Der Kochprozess wird zu einer künstlerischen Praxis: Techniken werden nicht nur angewendet, sondern hinterfragt, angepasst, verfeinert. Jagen, Sammeln Fermentieren, Räuchern sind keine bloßen Methoden – sie sind Mittel, um die Substanz unserer Ökosysteme und unserer Geschichte sichtbar zu machen.

Jeder Handgriff ist getragen von Respekt gegenüber dem Produkt. Nichts wird verschwendet, alles ist durchdacht. Doch erst im Moment des Servierens entfaltet sich die eigentliche Bedeutung. Das Menü wird zur sozialen Skulptur: Die Gäste treten in Beziehung – zueinander, zu den Speisen, zur Umgebung. Der Akt des Schmeckens wird zu einem vielschichtigen Erlebnis, in dem sich das Äußere und das Innere verbinden. –

Alles soll satt werden: Herz, Hirn und Bauch

Die Künstlerin Wilde Sophie bietet neben Kunst und jagdlichem Kunsthandwerk einzigartige öffentliche und private naturpädagogische und kulinarische Veranstaltungen von Catering, Grillkurs und Fine Dining.

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